Mit dem Camper durch Frankreich – Zwischenstopp kurz vor Spanien

Knapp 1300 km bin ich auf diesem Trip bisher gefahren – der größte Teil davon durch Frankreich. Pro Tag waren es meist zwischen 150 und 300 km. Inzwischen bin ich auf einem Campingplatz nahe der spanischen Grenze im äußersten Südwesten Frankreichs angekommen. Hier werde ich mir nach einer Woche unterwegs einen Tag Pause vom Fahren gönnen. Wie meine Fahrt durch Frankreich bisher verlaufen ist, erfährst du in diesem Artikel.
Dünen an der französischen Küste

Mautfrei durch Frankreich – entspannt unterwegs über Landstraßen

Da ich genug Zeit habe, habe ich mich bewusst für die mautfreie Strecke durch Frankreich entschieden. Dadurch ging es nicht nur über Autobahnen, sondern auch über viele Kilometer Landstraßen.

Mit einem bisherigen Gesamtdurchschnitt von etwas mehr als 60 km/h kommen natürlich keine astronomischen Tagesetappen zustande. Trotzdem habe ich nach sechs Tagen bereits den Großraum Bordeaux erreicht.

Nachdem ich die Stadt passiert hatte, ging es auf meiner Tour zum ersten Mal an die Atlantikküste.
Stellplatz im Küstenwald

Übernachten mit dem Camper – Stellplätze und Campingplätze in Frankreich

Der erste kostenpflichtige Stellplatz auf dieser Tour lag in Biscarrosse – dafür aber wirklich ideal. Direkt im Küstenwald und nur durch einige Sanddünen vom Strand getrennt.

Es war außerdem der erste Tag der Reise mit Temperaturen von knapp 25 °C. Der Schatten der Bäume war daher mehr als willkommen.

Alle anderen Übernachtungsplätze waren bisher offizielle und kostenlose Wohnmobil-Stellplätze. Lediglich für Strom und Wasser wäre teilweise eine kleine Gebühr fällig gewesen. Wasser war allerdings im März an vielen Stellen noch abgestellt. Die Entsorgung war jedoch überall möglich.

Da ich nicht allzu viel Wasser benötige, konnte ich mir problemlos mit ein paar Flaschen stillem Mineralwasser aus dem Supermarkt behelfen.
Stellplatz am Kanal
Viele Campingplätze befinden sich aktuell noch im Winterschlaf. Im Moment stehe ich auf dem ersten Platz entlang meiner Strecke, der bereits geöffnet hat. Hier werde ich einen Tag Pause einlegen und die Vorzüge von Sanitäranlagen, Strom und Wasser genießen.

Gerade bei den inzwischen recht warmen Temperaturen ist eine richtige Dusche eine echte Wohltat. Außerdem gehe ich davon aus, dass auf meiner weiteren Strecke in den nächsten Tagen nur wenige geöffnete Campingplätze folgen werden.
Atlantikküste Frankreich

Erstes Highlight: Die Atlantikküste Frankreichs

Der Abstecher an die Küste war bisher auch das erste echte Highlight meiner Frankreich-Tour.

Die Strecke bis hierher ließ sich zwar sehr entspannt fahren, wirklich spektakuläre Sehenswürdigkeiten entlang der Route habe ich allerdings kaum entdeckt.

Vielleicht liegt das auch daran, dass es in Frankreich – anders als in meinen bisherigen Lieblingsreisezielen in Skandinavien – kein einheitliches Symbol für Sehenswürdigkeiten zu geben scheint. Stattdessen wird vieles nur mit Text ausgeschildert. Wenn man kaum Französisch spricht, ist das natürlich nicht immer ganz einfach.
Abendliche Runde um den Stellplatz

Unterwegs ohne Französisch – Verständigung auf Reisen

Die Verständigung ohne Französischkenntnisse ist zwar etwas schwierig, funktioniert aber letztlich doch irgendwie.

Während ich mich in Skandinavien fast überall problemlos auf Englisch unterhalten konnte, ist es hier eher ein Mix aus Französisch, Deutsch und Englisch. Ein kleines Kauderwelsch also – aber es funktioniert.

Wo ein Wille ist, ist schließlich auch ein Weg.
Kurzer Stop entlang der Strecke

Spritpreise in Frankreich (Stand März 2026)

Ein großes Thema auf dieser Reise sind natürlich auch die Spritpreise.

Der Dieselpreis schwankte in Frankreich in den letzten Tagen meist um 2 Euro pro Liter. Bisher habe ich allerdings immer knapp unter dieser Marke getankt – auch an meiner letzten Tankstelle in Deutschland.

Internet unterwegs in Frankreich

Internet ist entlang der Strecke grundsätzlich gut verfügbar.

An vielen Orten gibt es zwar WLAN-Netze, aber da mein Mobilfunkvertrag 150 GB Datenvolumen umfasst, habe ich diese bisher gar nicht genutzt.

Die meiste Zeit hatte ich ein gutes, wenn auch nicht perfektes 5G-Netz.

Nächster Abschnitt der Reise: Spanien

Soweit zu meinen bisherigen Erfahrungen auf meinem Roadtrip durch Frankreich.

Als Nächstes geht es für mich weiter nach Spanien.
Veröffentlicht: 18.03.2026
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