Die sieben Schwestern
Nachdem ich die Nacht direkt am Strand verbracht habe, geht es für mich am nächsten Morgen weiter. Ich folge immer noch der Landschaftsroute Helgelandskysten, bis ich ein Schild entdecke, welches auf einen Wanderparkplatz aufmerksam macht. Das Wetter ist gut, die Landschaft ist wunderschön - warum also nicht?
Am Parkplatz ist eine Infotafel samt Karte aufgestellt, so kann ich mich erst mal schlau machen. Wie ich erfahre nennen sich die sieben aneinander gereihten Gipfel "Die sieben Schwestern". Der Wanderweg der von hier aus startet soll auf einen dieser Gipfel führen. Das hört sich interessant an, also packe ich meinen Rucksack und mache mich abmarschbereit. Der Start ist vielversprechend, der Weg ist mit farbigen Markierungen gut zu finden und führt zunächst über einen Feldweg, dann über einen Trampelpfad in den Wald. Dabei wird der Untergrund immer nasser. Je weiter ich komme, desto sumpfiger wird es. Mit jedem Schritt quillt das Wasser mehr durch den Moosbewachsenen Untergrund nach oben. Ich bin noch zuversichtlich, immerhin sind die Markierungen und die Fußspuren meiner Vorgänger noch gut zu erkennen. Ich sollte also auf dem richtigen Weg sein. In der Hoffnung das es sich nur um ein kurzes Stück bis zum Aufstieg handelt, kämpfe ich mich weiter. Doch meine Hoffnung erfüllt sich nicht. Als es über die ersten Felsen nach oben geht muss ich feststellen das auch überall zwischen den Felsen das Wasser steht und der Weg bergauf zwischen den Felsen auch eher einer schliedrigen Matschbahn ähnelt, als einem Weg. Ich gebe mich schliesslich geschlagen und kehre um.